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Indien - Projekt Essenspakete

Indien: Essenspakete und Reis für vom Hunger bedrohte Menschen

Gestrandete Wanderarbeiterfamilien in Delhi

In Indien sind viele Menschen vom Verhungern bedroht, weil sie in ihren Häusern eingesperrt sind. Die Polizisten sind mit Stöcken ausgerüstet. In manchen Regionen dürfen sie damit die Leute schlagen, die sie auf der Strasse treffen.

Gleichzeitig sind Millionen von Wanderarbeitern wegen der Ausgangssperre in eine enorme Notlage geraten. Sie haben keine Arbeit und müssen die Stadt verlassen. Viele von ihnen legen bis zu 500 km zu Fuss zurück, um in ihre Heimatdörfer zurückzukehren. Sie haben kein Geld und nichts zum Essen. Unsere Partner verteilen in Absprache mit den Behörden in der Hauptstadt Delhi Überlebenspakete mit Nahrung und Hygieneartikeln an gestrandete Familien.

Christen dürfen kein Essen kaufen (In Regionen mit Christenverfolgung)

In abgelegenen Bergregionen dürfen die Christen keine Lebensmittel kaufen, weil die Ladenbesitzer laut lokalen Verordnungen zuerst die Hindus, die Buddhisten und die Animisten mit Essen versorgen müssen. Unter normalen Bedingungen würden sie in die nächste Grossstadt gehen und dort einkaufen. Wegen der Ausgangssperre dürfen sie das nicht. Partner vor Ort finden Wege, solchen Christen mit Lebensmitteln zu helfen. Sie konnten schon 150 kg Reis kaufen und verteilen.

Beispiele, wie wir vor Ort helfen:
> Ein Überlebenspaket für eine 5-köpfige Familie für rund einen Monat kostet EUR 40.-, Paketinhalt: Reis, Linsen, Gemüse, Mehl, Zucker, Tee, Seife.
> 200 kg Reis für benachteiligte Christen in Regionen mit Christenverfolgung kosten EUR 100.-, vor Ort gekauft.