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Tag 3 - Sudan: Von der Sippe ans Messer geliefert

Tag 3 - Sudan: Von der Sippe ans Messer geliefert

Khartum, Sudan. Bakrey besucht einen Hauskreis für Leute mit islamischem Hintergrund, die mehr über Jesus wissen wollen. Dort trifft er die folgenschwere Entscheidung, Jesus Christus anzunehmen.

Es verwundert kaum, dass nun ein zunehmender familiärer Terror seinen Lauf nimmt. Bakrey wird innerhalb seines Familienclans isoliert, bedroht und schließlich rausgeschmissen. Er findet bei christlichen Freunden Unterschlupf, gewinnt Tiefgang und entwickelt den sehnlichen Wunsch, getauft zu werden. Als Bakrey zur Zeit des Ramadan sich weigert, mit der Familie zusammen zu beten, ruft sein Onkel wutentbrannt die Sicherheitsorgane.

Bakrey versucht, zu fliehen. Vergeblich. Er wird verhaftet, ins Gefängnis geschleift und dort von Sicherheitskräften schwer gefoltert. Der Aufforderung, das Christentum hinter sich zu lassen und zum Islam zurückzukehren, widersteht Bakrey standhaft. Und mehr als das. Nach seiner Entlassung drei Wochen später sucht er schnurstracks seinen Vater auf und fleht diesen an, ebenfalls Jesus anzunehmen. Diese Provokation veranlasst seinen Vater, ihn zu verprügeln und seinerseits nach der Polizei zu rufen.

Aber Bakrey gelingt es, mithilfe von AVC in den Südsudan zu fliehen. Er wohnt jetzt, unterstützt von AVC, in einer großen Stadt des Landes. Er ist AVC unendlich dankbar für diese Unterstützung. Er engagiert sich tatkräftig, die gute Nachricht an andere Muslime weiterzugeben. Inzwischen hat sich auch sein großer Wunsch erfüllt: Bakrey ist in einer Gemeinde im Südsudan getauft worden.

Wir beten für ...
> die Christen, die von ihren Familien verstoßen wurden.
> die Angehörigen, die Jesus Christus noch nicht kennen.
> diejenigen, die Christen verfolgen und foltern.