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Mali auf druchbruch folg unfallserie

Mali: Nach Durchbruch folgt Unfallserie

Im Januar hat unser Projektleiter rund um das Schulzentrum evangelistische Einsätze durchgeführt. Tausende waren da, sehr viele haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden, darunter auch viele Moslems. Einige liessen sich sogar taufen.

Wo Gott arbeitet, gibt es auch Schwierigkeiten. Einer unserer drei Schulbusse, der morgens und abends zum Transport der Schüler dient, hatte eine Panne. Er ist bis Anfang März nicht einsetzbar und die Reparaturen belaufen sich auf rund 1200 Euro.

Ein paar Tage später, am 12. Februar, baute der Chauffeur unseres zweiten Fahrzeuges einen Unfall. Er beging Fahrerflucht und wurde kurz danach von der Polizei festgenommen. Wir machten uns sofort daran, das beschädigte Fahrzeug zu reparieren, um es baldmöglichst wieder einsetzen zu können.

Am 18. Februar geschieht dann das Tragische: Unser drittes Fahrzeug hatte ebenfalls einen Unfall. Dabei kommt ein 60-jähriger Fussgänger ums Leben. Der Fahrer flüchtet ebenfalls, denn in Bamako werden Busfahrer, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursachen, von der wütenden Menge bei lebendigem Leib verbrannt. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde er noch nicht gefunden – und dies, obwohl der Staatsanwalt von Bamako sein Handy überwachen lässt. Der Minibus wird von der Polizei für die laufenden Untersuchungen zurückgehalten, sodass wir ihn zurzeit nicht benützen können. Der Fahrer des zweiten Minibusses wurde unterdessen entlassen. Der dritte muss ins Gefängnis, sobald er gefunden wird.

Diese Dinge passieren, obwohl wir mit unseren Fahrern immer wieder Kurse zur Verkehrssensibilisierung machen.

Wir sind Gott dankbar, dass während der Unfälle keines der mitfahrenden Kinder verletzt wurde.


Wir beten ...
> Für Mathieu, unseren Projektleiter vor Ort, der sich um diese komplizierte Situation kümmern muss;
> Für besondere Bewahrung unserer Kinder;
> Für gute neue Fahrer, welche die gleiche Vision tragen wie AVC;
> Dass uns die Polizei baldmöglichst das dritte Fahrzeug zurückgibt. Wir benötigen es dringend für unsere Schultransporte (täglich zahlen wir 70 Euros für die Miete zweier Minibusse).