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Mali - école de musique

Südsudan: Gefährlicher Einsatz

Die an der von uns unterstützten Bibelschule im Südsudan ausgebildeten Evangelisten lassen sich auch von Prügel nicht aufhalten.

AVC unterstützt im Südsudan mehrere Bibelschulen, die unser Partner dort durchführt.

In einer dreimonatigen Ausbildung werden dort die Studenten vorbereitet, die gute Nachricht weiterzugeben. Die meisten der Studenten sind junge Christen, die durch unsere Arbeit den Weg zu Jesus gefunden haben und die nun darauf brennen, andere mit der frohen Botschaft zu erreichen. Sie sind bereit, dafür auch an sehr schwierige Orte zu gehen, wo sie mit Widerstand – auch tätlichem – rechnen müssen.

Die letzte Bibelschulklasse war eine ganz besondere. Die meisten der Studenten stammten aus Stämmen, die in den letzten 20 Jahren der Missionsarbeit im Sudan schwer zu erreichen waren. Aufgrund der Herausforderungen im Sudan zogen viele dieser Stämme als Flüchtlinge in den Südsudan. Diese Umsiedlung trug dazu bei, dass das Evangelium nun zu diesen unerreichten Volksgruppen vordrang. Durch u.a. Haus-zu-Haus- bzw. Hütte-zu Hütte-Einsätze gelang es, viele zu erreichen. Etliche von ihnen konnten nun auch geschult und dann zu ihrem eigenen Volk zurückgesandt werden.

Teil des Kurses waren praktische Einsätze, die eineinhalb Monate dauern. Das war ein Härtetest, der mit Verfolgung verbunden war. Isahak und Munir zum Beispiel wurden in einem Dorf, das überwiegend von Muslimen bewohnt war und in dem etliche sich für Jesus Christus entschieden, geschlagen und aus dem Dorf herausgeworfen. Sie ließen sich jedoch nicht aufhalten und setzten ihren Dienst an einem anderen Ort fort.

Isahak sagt: „Ich werde nicht aufhören, über Jesus zu sprechen. Ich werde bis zu meinem Tod weiterreden. All diese Jahre habe ich mein Leben in Islam verschwendet, aber jetzt habe ich das Licht kennengelernt.“