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indien3.1 hauskirchen slHauskirche um Hauskirche

Indien ist seit Jahrhunderten ein chaotischer Mix aus Völkern, Sprachen und Religionen. Der heute säkulare Staat garantiert offiziell Religionsfreiheit, die in der Realität in Form von Angriffen auf Christen von verschiedenen Seiten durchlöchert wird.

Verfolgung im Zunehmen
Der Hinduismus gewann 2014 durch den neuen Präsidenten zusätzlich an Macht. Schon zuvor haben Schikanen und Attacken gegen Christen deutlich zugenommen. Angreifer haben wenig zu befürchten; die Polizei schaut weg und wird notfalls mit Schmiergeldern besänftigt. Auch Buddhisten mischen bei der Verfolgung von Christen mit – weniger durch Gewaltattacke als vielmehr durch Rausschmiss von Christen aus Dörfern und Familien. Auch in Regionen mit überwiegend muslimischer Bevölkerung wie in Jammu, Kashmir und Westbengalen sind Christen häufig Misshandlungen und Anschlägen ausgesetzt.

Mancherorts wenden sich mehr und mehr Leute kommunistischen Parteien zu – mit ähnlichen Folgen für Christen wie in kommunistisch geprägten asiatischen Staaten: Christen gelten als westlich beeinflusst und deshalb suspekt bis gefährlich.

Starke Gemeinde – starke Christen
Die Förderung starker Gemeinden und Pastoren ist für uns äußerst wichtig. Nur sie sind imstande, dem Druck von außen dauerhaft standhalten zu können. Jährlich durchlaufen rund 800 Pastoren und Evangelisten Schulungskurse, um in ihren herausfordernden Aufgaben mit neuem Schub bestehen zu können.

In verschiedenen Landesteilen finanzieren wir rund 100 geistliche Mitarbeiter: Pastoren, Evangelisten und Gemeindegründer.