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Georgien: Künstlerin findet Hoffnung

Naima* war eine wohlhabende Künstlerin und führte ein scheinbar erfolgreiches Leben in einem moslemischen Land. Doch als ihr Mann sie betrog, stürzte sie in große körperliche und emotionale Schwierigkeiten.

Sie suchte nach Frieden, aber aus ihrer Erfahrung wusste sie, dass der Islam ihr nichts zu bieten hatte. So probierte sie Verschiedenes aus: östliche Meditation, New Age, Hexerei. Je mehr sie sich mit diesen Praktiken beschäftigte, desto mehr verlor sie den Willen, Dinge zu tun, von denen sie wusste, dass sie von Nutzen waren. Sie ging nicht mehr zum Arzt und hörte auf, ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Auch das Lesen in der Bibel, die sie von einem Freund bekommen hatte, verlor immer mehr ihr Interesse.

Naima entschied, im Ausland einen Neustart zu machen. Dieser Versuch endete allerdings darin, dass sie eine große Summe Geld verlor und immer weiter in Verzweiflung versank. Eines Tages traf sie im Park eine ältere Dame, von der sie zur Kirche eingeladen wurde. Die Künstlerin kam regelmäßig und nach einer Weile übergab sie schließlich ihr Leben unter Tränen an Jesus. Langsam stellte Jesus ihre Lebenslust und ihre Leidenschaft für Kunst wieder her.

Die Liebe Gottes in ihrem Herzen befähigte sie, anderen zu vergeben: Jenem Mann, der ihr viel Geld gestohlen hatte und auch ihrem Ehemann, von dem sie inzwischen sehr entfremdet war. Sie erzählte ihm, dass sie nun Christin sei, worauf er sie um Gebet bat. Außerdem konnte sie mit ihrem Vermögen mittellosen Menschen in der Gemeinde helfen.

Vor kurzem ist Naima in ihre Heimat zurückgekehrt, wo sie weiter mit ihrer Gemeinde und den AVC Partnern in Kontakt ist und über Telefon vom Wort Gottes hört. Sie hat begonnen, das Evangelium mit ihren Freunden und ihrer Familie zu teilen.



*Name aus Sicherheitsgründen geändert