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griechenland3.1Leuchtturm mitten in Athen

Materielle Überlebenshilfe
Die Lage der Flüchtlinge in Griechenland ist verzweifelt. Einen kleinen Hoffnungsschimmer vermittelt das christliche Zentrum mitten in Athen. Eine Anlaufstelle für Flüchtlinge, zumeist aus Syrien, Afghanistan und dem Iran. Hier werden sie mit Mahlzeiten und dem Allernötigsten versorgt. Hier finden sie offene Ohren, erfahren Liebe und schöpfen neue Hoffnung. Zweimal wöchentlich rühren iranische und afghanische Christen in riesigen Kochtöpfen, um anschließend die Mahlzeiten rund 200 Flüchtlingen, die sich nicht verstecken müssen, im Zentrum zu servieren. Anderen wird es zu ihren Unterschlupfen in Ruinen, im Schilf, in Wäldern oder andernorts gebracht.

Kursangebote geben Perspektiven
Die Arbeit unter Flüchtlingen in Griechenland ist am Wachsen. Verschiedene Kursangebote vermitteln Grundlagen und neue Perspektiven: Nähkurse wollen Frauen ein späteres Einkommen ermöglichen, Sprachkurse die Verständigung und Integration erleichtern. Computerkurse legen eine bescheidene Grundlage für eine mögliche Integration in die Arbeitswelt. Häkelkurse vertreiben die Zeit.

Wohnungen
Vom Flüchtlingszentrum aus werden Wohnungen angemietet, um besonders gefährdeten Flüchtlingsfamilien ein Dach über dem Kopf und Sicherheit zu geben. Zum Beispiel einer Frau aus Afghanistan: Sie hat das Angebot afghanischer Männer, bei ihnen zu wohnen, ausgeschlagen und es bisher vorgezogen, mit ihren zwei kleinen Kindern versteckt in einem Park zu hausen – aus berechtigter Furcht vor Missbrauch ihrer selbst und ihrer Kinder.

Hilfstransporte
AVC hat bereits mehrere Hilfstransporte nach Griechenland durchgeführt. Neben Kleidung, Wolldecken, Betten und Handtüchern haben wir eine Industrieküche geschickt, um die Ernährung der Flüchtlinge zu erleichtern.