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kambodscha2 slTraumatisiertes Volk

Die »Killing Fields« stehen als Synonym für den Massenmord der Roten Khmer am eigenen Volk in der Zeit von 1975 bis 1979 – mit weitreichenden Folgen.

Ein Drittel der Bevölkerung wurde ermordet. Es gibt kaum eine Familie, die nicht Angehörige verloren hat. Dieses Trauma lähmt das Volk bis heute. Viele haben Blockaden und kaum Kraft für die Herausforderungen der Gegenwart. Eine der Folgen ist die erdrückende Armut. Mehr als fünf Millionen Menschen in Kambodscha leben unter der Armutsgrenze.

Seit dreißig Jahren regiert Hun Sen. Seine Gegner hat er stets erfolgreich ausgeschaltet – mit Einschüchterung und Gewalt.

Leben wagen
AVC setzt sich seit 1990 zusammen mit der Partnerorganisation Ethnos Asia für das kambodschanische Volk ein. Das Church Empowerment Program (CEP), landwirtschaftliche Schulungen in den Harvest Centern und eine Tier- und Saatgutbanken geben den Kambodschanern Mut zu einem Leben im Heute. Allein durch die Bank haben Hunderte von Familien auf der Grundlage der Landwirtschaft eine Existenz gründen können. Der Vorher-Nachher-Effekt ist eindrücklich; wie das Beispiel Angkor Sor Village zeigt.