madagaskar christus de

madagaskar3.1Geistliche Armut bekämpfen

Auf dem Luftweg oder per Jeep in mühsamen Tagesreisen erreichen unsere Missionare auch die entlegensten Winkel der Insel. Ihr Ziel: den Menschen Hoffnung bringen.

Die Madagassen sind tief in Totenkult und Zauberei verstrickt. Viele ahnen, dass sie sich in einer Einbahnstraße befinden, ohne jedoch den Ausweg zu finden. Ihr Alltag ist beherrscht von inneren Bindungen und Furcht. Unsere evangelistischen Veranstaltungen werden häufig von fast allen Dorfbewohnern besucht, und nicht selten nehmen ganze Dörfer den christlichen Glauben an – inklusive der Dorfzauberer.

Für eine intensive Nachbetreuung ist gesorgt: Wir gründen neue Gemeinden, schicken Pastoren dorthin und bieten Videobibelschulen an. So wachsen die geistlichen »Küken« rasch zu mündigen Christen heran. Es ist berührend, die großen Veränderungen zu beobachten. Das Leben der Menschen – bisher von Hoffnungslosigkeit und Angst beherrscht – wird zusehends durch neue Perspektiven und Freude bestimmt.

Eine Kirche ist auch in der Nähe unserer Schule und der Ambulanz am Aufblühen. Die Mitglieder – viele von ihnen aktuelle oder ehemalige Eltern, Schüler oder Patienten – nehmen die empfangene Hilfe nicht als selbstverständlich an. Sie hören unseren Lehrern und anderen Mitarbeitern aufmerksam zu, wenn diese ihnen die Botschaft von Gottes Liebe weitergeben.

Auch auf einer nahe unserem Zentrum gelegenen Müllhalde ist eine Kirche entstanden – von den Ärmsten der Armen frequentiert.