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15. Juli 2026

Heilung, Freiheit, Auferstehung

NEPAL
Der Glaube der Nepal-Tibeter ist eine Mischung aus Buddhismus, Animismus und Schamanismus. Viele Menschen leiden unter dämonischen Belastungen. Für unseren Partner Yeshe* gehört der Befreiungsdienst zum pastoralen Alltag.

Während einer Großveranstaltung in Indien erhielt Pastor Yeshe* die Nachricht, dass eine Frau am frühen Morgen verstorben sei. Ihre Tochter war Christin, der Rest der Familie glaubte nicht an Jesus und bat dennoch um Gebet. Das Team betete kurz, wagte jedoch kaum zu hoffen. Am Nachmittag brachten Angehörige den Leichnam zur Veranstaltung und legten ihn vor das Rednerpult – vor rund 15 000 Menschen. Der Prediger pries Gott und sagte: «Sie lebt.» Die Anwesenden lösten die Tücher, mit denen der Körper umwickelt war. Doch zunächst blieb alles unverändert. Gegen Abend nahm die Familie die Verstorbene wieder mit nach Hause. Am nächsten Tag erhielt Yeshe die Nachricht: Die Frau war wieder am Leben.

Nachtruhe für die Yaks

In einem Bergdorf lebten einfache Yak-Hirten. Nacht für Nacht flogen Steine aus dem Nichts gegen die Wände der Ställe, sodass die Tiere vor Angst ausbrachen. Weder buddhistische Mönche noch ein nächtelang trommelnder Schamane konnten helfen. Schließlich übernachteten Christen aus Yeshes Netzwerk im Yak-Stall. Von diesem Zeitpunkt an hörten die nächtlichen Angriffe auf. Die Dorfbewohner waren tief beeindruckt von Gottes Macht, und viele kamen zum Glauben an Jesus.

Endlich wieder schlafen

In einem Bergdorf lebte ein Mann, der von Dämonen geplagt wurde. Er manifestierte immer wieder und wurde dabei so gewalttätig, dass mehrere starke Männer nötig waren, um ihn festzuhalten.

Eines Tages konnte er nicht mehr schlafen. Schamanen und buddhistische Mönche versuchten mit verschiedenen Ritualen, ihm zu helfen – vergeblich. Nach einer Woche ohne Schlaf erinnerte sich jemand im Dorf an die Christen. Daraufhin begleiteten ihn rund 200 Dorfbewohner zu einem Pastor und zwei weiteren Christen aus Yeshes Netzwerk. Sie wollten sehen, ob der Gott der Christen tatsächlich mächtiger sei.

Die drei Christen beteten zunächst. Dann wussten sie nicht, wie weiter, und begannen, Jesus mit Gesang und einer tibetischen Gitarre zu loben. Sie sangen etwa drei Stunden. Plötzlich verlor der Mann seine übernatürliche Kraft. Er wurde ruhig, schwach und müde. Die Christen schickten ihn nach Hause, damit er schlafen konnte. Zum ersten Mal seit einer Woche schlief er wieder – und zwar viele Stunden am Stück. Die Dorfbewohner waren tief bewegt. Sie hatten erlebt, dass weder ihre Götter noch die Rituale der Schamanen helfen konnten, Jesus aber schon. Daraufhin kamen fast alle Bewohner des Dorfes zum Glauben an Jesus.

* Name geändert

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