
Sara zu acht Jahren Gefängnis verurteilt
Der aufopferungsvolle Dienst vieler Leiterinnen der iranischen Kirche, ihre Weigerung, die Islamisten zu hassen, ihr Festhalten daran, dass das Leben trotz der Schrecken der Verfolgung herrlich ist, machen sie zu einigen der aussergewöhnlichsten Frauen unserer Zeit.
Eine dieser Studentinnen ist Sara. Es ist noch nicht allzu lange her, da war Sara ein junges muslimisches Mädchen. Eines Tages begegnete ihr Jesus in einem Traum. Diese Begegnung veränderte sie. Sara verbrachte die darauffolgenden Jahre ihres Lebens damit, mutig das Evangelium mit anderen Muslimen zu teilen, durch liebevolle Gastfreundschaft und das Studium des Wortes Gottes in ihrem Haus.
Seit einigen Jahren leitet Sara ein wachsendes Netzwerk von Hausgemeinden. Die 42-Jährige wurde im Juni 2019 verhaftet, weil sie neue Hauskirchen gegründet und damit »gegen die nationale Sicherheit« gehandelt haben soll.
Bei ihrem Prozess vor einigen Wochen wurde Sara zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Saras Ehemann erhielt eine verkürzte Haftstrafe von drei Jahren, da er kürzlich die Diagnose Parkinson erhalten hat. Die Eheleute sind noch nicht aufgefordert worden, ihre Strafe anzutreten. Derzeit sind sie zuhause und warten.



